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Zur Sozialgeschichte Münchens – Jubiläen von Kleingärten-Vereinen
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Zur Sozialgeschichte Münchens – Jubiläen von Kleingärten-Vereinen

Was heute insbesondere vielen Familien Freizeit in frischer und damit gesunder Luft, Geselligkeit und Kommunikation bietet, war vor 100 Jahren – mitten im ersten Weltkrieg und damit in einer Notzeit – für viele Menschen gundlegende Versorgungshilfe.
Heute haben sich die Gartenanlagen – „Kleingärten“, „Schrebergärten“ – etabliert, in einer Vereinsstruktur, mit städtischer Unterstützung (Baureferat).

Und ein Verein nach dem andern darf sein 100-jähriges Jubiläum begehen,
heute der Verein NordWest 6 zwischen Luitpoldpark und Petuelring.
Bevor ich in den nächsten Tagen auf diesen eingehe, wiederhole zunächst in Auszügen meinen Artikel vom 19.6.2015 über die historische Entstehungszeit mit Gründung der Bewegung in München, anhand des Vereins
NordWest 1 südlich des Westfriedhofs.

Wenn man zurückrechnet, kommt man auf die Zeit des Beginns des 1. Weltkriegs, weswegen der Chronik-Teil der Festschrift auch beginnt mit “Aus der Hungersnot geboren”. 1914 war die “Private Kriegshilfe München NOrdwest” als Verein gegründet und dessen Vorsitzender, der Neuhauser Schulleiter Oberlehrer Karl Freytag, regte März 2015 die Planung von “Familienkriegsgärtenhilfen” an, dabei eine vorhandene und verwirklichte Idee aufgreifend und an die Not der Zeit anpassend:Familien zur Selbstversorgung mit den Grundnahrungsmitteln Kartoffel, Gemüse und Obst zu verhelfen.
An sich ist die Schrebergarten-Idee fast 150 Jahre alt: Bewegungsbereiche für Kinder am Rande der sogenannten Schreberwiesen. Im Laufe der Zeit entstanden daraus kleine umzäunte Parzellen, die von der gesamten Familie genutzt wurden. In Leipzig wurde ein Verein auf Initiative eines Herrn namens Dr. Moritz Schreber gegründet (Zufälle gibts!).
In München wurde 1906 die erste Kleingartenanlage eröffnet (heute als “Heinrich-Schlicht-Anlage” dem Jubilar unmittelbar benachbart).

OB Reiter dankte vor einem Jahr so wie heute allen Kleingartenvereinen und ihren Mitgliedern für ihre Arbeit, die gerade in einer so dicht besiedelten Großstadt von großer Bedeutung sei. Die Anlagen “bereichern das Stadtbild und fördern das soziale Miteinander, spielen eine wichtige Rolle für das ökologische Gleichgewicht, den Natur- und Artenschutz sowie das städtische Kleinklima. Und sie bieten zudem eine sinnvolle und naturverbundene Möglichkeit zur Freizeitgestaltung und Naherholung…. Sie tragen in mehrfacher Hinsicht zur Lebensqualität in unserer Stadt bei.”

MünchenBlick/ Walter Schober